Kauf-Ratgeber für Waschmaschinen

Sie muss so vieles können – nicht nur die Wäsche gründlich und doch schonend reinigen, auch leise schleudern und noch dazu möglichst energieeffizient sein. Wir zeigen, worauf man beim Kauf einer Waschmaschine unbedingt achten sollte.

Da eine Waschmaschine nicht alle Tage angeschafft wird, sollte man diese nicht ohne Bedacht kaufen. Das wichtigste und das selbstverständlichste zugleich ist die Frage nach dem Platzangebot. So sollte man bereits vor dem Kauf wissen, wo sie hinkommen soll. Zumeist sind die Anschlüsse dafür im Bad oder in der Küche.

Über Maße und Füllmenge

Hat man nur wenig Platz und lebt in einem kleinen Haushalt von wenigen Personen, bietet sich eventuell ein Toplader an. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass die Wäsche von oben in die Trommel gegeben wird. Sie sind teilweise auch etwas schmaler als die bekannteren Frontlader.

Diese bieten den Interessenten die Möglichkeit sie in verschiedenen Größen zu kaufen. So sind Waschmaschinen mit einem Fassungsvermögen von 7 – 8 kg keine Seltenheit mehr und für größere Familien oder Menschen mit einem großen Wäscheverbrauch durchaus zu empfehlen. Mit wachsendem Fassungsvermögen steigt allerdings zumeist auch der Energieverbrauch. Die Füllmenge sollte unbedingt vor dem Kauf bedacht werden. Lebt man allein oder zu zweit, ist meist eine kleinere Trommel mit einem Fassungsvermögen von 5 kg vollkommen ausreichend.

Tipp: Die besten Waschmaschinen finden Sie in der Übersicht.

Auf die Schleuderzahl und die Handhabung kommt es an

Die Anzahl der Umdrehungen beim Schleudern ist ein weiterer wichtiger Fakt. Klar dass eine höhere Schleuderzahl die Kleidung trockner aus der Waschmaschine kommen lässt. Doch ist das Resultat auch meist etwas zerknitterter. Weiterhin sollte die Schleuderzahl separat eingestellt werden können. Es empfiehlt sich darauf zu achten, dass die neue Waschmaschine 1400 U/min schleudern kann.

Da die Waschmaschine regelmäßig, teilweise mehrfach täglich benutzt wird, gilt es neben dem Stromverbrauch auf den Wasserverbrauch zu achten. Auch kleine Unterschiede werden schnell sichtbar. Hierbei sollte man den Verbrauch pro Kilo berechnen. Neuere Modelle haben einen Aquasensor. Dieser misst die Füllmenge der Maschine und reguliert die Wassermenge automatisch.

Seit 2013 dürfen neue Waschmaschinen nur noch mit der Energieeffizienzklasse A+ verkauft werden. Dieser Wert gibt lediglich den durchschnittlichen Stromverbrauch, gemessen bei halber Füllmenge und einem normalen Waschgang von 40° C an. Besonders wenn man in einem Mehrfamilienhaus wohnt, ist es wichtig auf die Dezibel-Angabe zu achten. Mehr als 70 dB während des Schleuderns sollten es nicht mehr sein.

Nicht immer ist es sinnvoll möglichst viele Programme zu haben. Auf die Wichtigsten kommt es an. Das sind Waschgänge in verschiedenen Temperaturabstufungen für Baumwolle, Feines und Wolle. Auch das Eco-Programm ist durchaus sinnvoll – hier wird die Wäsche länger eingeweicht und das Wasser nicht so stark erhitzt. Darüber hinaus muss ein jeder selbst entscheiden, was wichtig ist. So braucht nicht jeder ein Programm für Sportwäsche oder einen integrierten Trockner. Letzterer macht nur bei akutem Platzmangel Sinn.

Letztendlich sollte auch die Handhabung eine Rolle spielen. Bestenfalls kann man sich die auserkorene Waschmaschine einmal irgendwo ansehen und schauen, ob sie nutzerfreundlich gestaltet ist. Es nützen einem die tollsten Programme nichts, wenn man mit der Maschine nicht wirklich zurechtkommt. So gilt es: Augen auf beim Waschmaschinenkauf – Testsieger unter den Waschmaschinen, zumindest was die Beliebtheit angeht ist die Siemens iQ300 WM14WM14E425.